Achtsamkeit

Meditation: Einfach mal loslass-Zen

Meditation soll 10% glücklicher machen und gilt als unverzichtbarer Turbobooster für unser Gehirn. Sie wappnet uns für die Anforderungen, denen wir uns täglich stellen müssen. Viele nehmen sich deshalb vor, nicht nur mehr Sport zu treiben oder gesünder zu essen, sondern auch mit dem Meditieren anzufangen.

Meditation – was sie ist und was sie nicht ist

Ich finde, hier liegt ein Missverständnis vor, was typisch für unsere auf Leistung gebürstete Gesellschaft ist: Meditieren hat wenig mit Selbstoptimierung und Gehirntuning zu tun, dafür aber sehr viel mit Loslassen.

Meditation als Quelle der Ruhe
Quelle der Ruhe.
Bild von 12019, Pixabay.

Studien zeigen: Meditation ist eine effiziente Entspannungstechnik. Atem und Herz gehen langsamer, der Blutdruck sinkt, dein Stoffwechsel beruhigt sich. Für das Immunsystem schädlicher Stress wird vermindert. Und, wenn du regelmäßig meditierst, wirst du gelassener und lässt dich von deinen Alltagsproblemen nicht mehr so in den Bann ziehen: Du gewinnst Abstand und Klarheit.[Quelle: Techniker Krankenkasse

Du und dein Gehirn, ihr profitiert also beide von regelmäßiger Meditation und der Entwicklung von Achtsamkeit. Insofern ist es ein Gehirntuning, aber eben anderer Art. Wir verstehen als Meditierende, dass es gerade nicht darum geht, es im Leben immer weiter zu bringen und immer besser und schneller zu sein. Sondern, dass wir unser Glück im Hier und Jetzt finden, im Annehmen dessen, was da ist. Und das mag dann ungefähr – Zen mal Daumen – 10 % glücklicher machen. Auf jeden Fall macht es mich 100 % entspannter. Weiterlesen „Meditation: Einfach mal loslass-Zen“