Ernährung

Nussbrot für die Low-Carb-Welt & Orangenmarmelade

Es geht doch nichts über ein Marmeladenbrot: Nussbrot + Orangenmarmelade à la Meande.
Es geht doch nichts über ein Marmeladenbrot.
Bild von Meande.

Seit ich nur noch wenig Kohlenhydrate esse, vermisse ich vor allem eines: Richtig gutes Vollkornbrot.

Als Alternative zu meinem knackigem Flachbrot habe ich vor Kurzem ein wahnsinnig fluffiges, knuspriges Leckerschmecker-Nussbrot für mich entdeckt. Das Ursprungsrezept stammt aus dem Low-Carb-Buch von Gräfe und Unzer, das ich ein wenig abgewandelt habe.

Weil dazu wunderbar meine selbstgemachte bittere Orangenmarmelade passt, gibt’s das Rezept dafür noch dazu.

Viel Spaß beim Nachbacken und -kochen!

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Ernährung

Genusst, wie: Warum Nüsse einweichen eine gute Idee ist

Wie wir den Nährwert von Nüssen erhöhen
Nüsse sind gesunde Fettlieferanten.
Nüsse sind gesunde Fettlieferanten.
Bild von Kovbaskina, Pixabay.

Wer ketogen oder kohlenhydratarm lebt, liebt Nüsse: Sie sind ein fettreicher Snack, haben fast keine Kohlenhydrate, liefern uns wichtiges Eiweiß und viele Mineralstoffe. Doch halt! Tun sie das wirklich? Nüsse enthalten, wie alle Samen, Enzymhemmer und Phytinsäure. Die Enzymhemmer verhindern, dass der Samen zu keimen beginnt, bevor er ideale Wachstumsbedingungen hat. Und die Phytinsäure sorgt dafür, dass die zukünftige Pflanze – denn nichts anderes soll ja später aus dem Samen, dem Korn, der Bohne, der Nuss werden – alles hat, was sie braucht.

Daher bindet Phytinsäure fleißig allerhand Stoffe, die wir gerne hätten: Calcium, Magnesium, Eisen, Zink. Und zwar so effizient, dass wir beim Verdauen der Nuss nicht an diese Stoffe herankommen. Und es kommt noch gemeiner: Die Phytinsäure begnügt sich nicht damit, die Mineralstoffe der Nuss zu binden – nein, alles, was wir zur gleichen Zeit essen, wird seiner Mineralstoffe beraubt (abhängig von der Menge an aufgenommener Phytinsäure, versteht sich). Weiterlesen „Genusst, wie: Warum Nüsse einweichen eine gute Idee ist“

Ernährung

Liebe Grüße von Dörrte

Warum ein Dörrgerät so ungemein praktisch ist

Ursprünglich habe ich mir mein Dörrgerät zugelegt, um Nüsse zu trocken nach dem Einweichen. Dank Einfach Dörren und Trocken von Michelle Keog (Ulmer) habe ich viele weitere tolle Ideen entdeckt, die kleine Summmaschine zu nutzen. Ich habe sie liebevoll Dörrte getauft (auch deshalb, weil mein Liebster das Wort Dörrgerät aus mir unerfindlichen Gründen nicht ausstehen kann).

Sie hat 5 höhenverstellbare Etagen (3 cm und 5 cm), eine stufenlose Temperaturregelung von 35 bis 70 Grad sowie eine Zeitschaltuhr. Mehr brauche ich nicht für meine Dörrprojekte. Weiterlesen „Liebe Grüße von Dörrte“

Ernährung

Flachbrot – von wegen Dünnbrettbohrer

Brot für die Welt – aber bitte ohne Carbs
Flachbrot gibt es in vielen Varianten
Flachbrot gibt es in vielen Varianten.
Bild von Meande.

Für Ketarier besteht eine der großen Herausforderungen darin, ohne Brot aus Getreide zurechtzukommen, da dieses viele Kohlenhydrate enthält. Worauf packen wir nur unseren Käse? Selbst Knäckebrot kommt mit durchschnittlich 7 g Kohlenhydraten pro Scheibe daher und ist zumindest in großen Mengen nicht keto-geeignet. Selbstgedörrtes Flachbrot ist eine eiweiß- und fettreiche Alternative zu herkömmlichen Brot und mithilfe eines Dörrgerät schnell gemacht.

Im Folgenden habe ich dir das Grundrezept und ein paar Variationen zusammengestellt. Die Rezepte sind eine Abwandlung von mir auf Basis der Flachbrotrezepte im Buch Einfach Dörren und Trocken von Michelle Keog. Weiterlesen „Flachbrot – von wegen Dünnbrettbohrer“

Ernährung

Cold Brew: Keep it cool, baby!

Keine Angst vor kaltem Kaffee
Für höchste Aromagenüsse mahlt ihr die Bohnen am besten selbst
Für höchste Aromagenüsse mahlst du die Bohnen am besten selbst.
Bild von ponce_photography, Pixabay.

Kaffee ist wunderbar, sein Duft einer meiner Lieblingsdüfte. Allein, ihn zu riechen, hebt meine Stimmung und macht mich wacher. Kaffee kann aber auch ziemlich sauer aufstoßen und bitter sein, zumindest für meinen Geschmack.

Deshalb bin ich froh, über den Cold Brew-Trend gestolpert zu sein: Kaffee kalt aufgießen statt heiß, mehrere Stunden ziehen lassen, genießen.

Die Vorzüge dieses Kaltaufgusses sind, dass weniger Säure freigesetzt wird und der Kaffee nicht so bitter ist. Cold Brew ist sehr mild und gleichzeitig aromatisch. Abhängig davon, wie viel und welches Pulver du dafür verwendest und mit wie viel Wasser du es aufgießt, ist der Geschmack deines Cold Brew mehr oder weniger intensiv.

Von wässrig bis streichholz-augen-öffnend-stark ist alles drin. Ich verwende Leitungswasser und 100% Bio-Arabica mit Espressoröstung, manchmal mahle ich die Bohnen auch selbst. Am besten, du probierst etwas herum, bis du eine Sorte gefunden hast, die dir schmeckt. Weiterlesen „Cold Brew: Keep it cool, baby!“