Achtsamkeit

Meditationsübung: Kurze Meditation für Anfänger

Such dir eine Zeitinsel
Such dir eine Zeitinsel.
Bild von Wunderela, Pixabay

Um dir den Einstieg in die Meditationspraxis zu erleichtern, habe ich dir eine kleine Übung zusammengestellt und für dich eingesprochen. Sie ist angelehnt an den typischen Aufbau einer Meditation von Headspace.

Suche dir dafür eine ruhige Viertelstunde, in der du nicht gestört wirst. Wann du das machst, ist dir überlassen. Für mich fühlt sich der Morgen nach einer guten Zeit fürs Meditieren an, weil ich so gleich einen richtig entspannten Start habe. Mach das aber, wie es sich für dich am besten anfühlt. Du kannst ja mal herumprobieren! Das gleiche gilt auch für deine Position – ob du lieber auf einem Stuhl oder dem Boden sitzt oder es dir auf dem Rücken im Bett bequem machst – auch das ist ganz deine Sache. Weiterlesen „Meditationsübung: Kurze Meditation für Anfänger“

Achtsamkeit

Meditation: Einfach mal loslass-Zen

Meditation soll 10% glücklicher machen und gilt als unverzichtbarer Turbobooster für unser Gehirn. Sie wappnet uns für die Anforderungen, denen wir uns täglich stellen müssen. Viele nehmen sich deshalb vor, nicht nur mehr Sport zu treiben oder gesünder zu essen, sondern auch mit dem Meditieren anzufangen.

Meditation – was sie ist und was sie nicht ist

Ich finde, hier liegt ein Missverständnis vor, was typisch für unsere auf Leistung gebürstete Gesellschaft ist: Meditieren hat wenig mit Selbstoptimierung und Gehirntuning zu tun, dafür aber sehr viel mit Loslassen.

Meditation als Quelle der Ruhe
Quelle der Ruhe.
Bild von 12019, Pixabay.

Studien zeigen: Meditation ist eine effiziente Entspannungstechnik. Atem und Herz gehen langsamer, der Blutdruck sinkt, dein Stoffwechsel beruhigt sich. Für das Immunsystem schädlicher Stress wird vermindert. Und, wenn du regelmäßig meditierst, wirst du gelassener und lässt dich von deinen Alltagsproblemen nicht mehr so in den Bann ziehen: Du gewinnst Abstand und Klarheit.[Quelle: Techniker Krankenkasse

Du und dein Gehirn, ihr profitiert also beide von regelmäßiger Meditation und der Entwicklung von Achtsamkeit. Insofern ist es ein Gehirntuning, aber eben anderer Art. Wir verstehen als Meditierende, dass es gerade nicht darum geht, es im Leben immer weiter zu bringen und immer besser und schneller zu sein. Sondern, dass wir unser Glück im Hier und Jetzt finden, im Annehmen dessen, was da ist. Und das mag dann ungefähr – Zen mal Daumen – 10 % glücklicher machen. Auf jeden Fall macht es mich 100 % entspannter. Weiterlesen „Meditation: Einfach mal loslass-Zen“

Weltrettung

Lohnt sich das? Das bedingungslose Grundeinkommen

Ein Leben für die Arbeit
Viele Rädchen, ein Getriebe
Viele Rädchen, ein Getriebe.
Bild von geralt, Pixabay.

Das Verhältnis von Arbeit und Mensch hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Herrschte in der Nachkriegszeit noch quasi Voll- und vor allem Dauerbeschäftigung, so haben wir heute eine andere Situation. Die Arbeitslosenquote in Deutschland sinkt zwar seit Jahren (sie lag im Juni 2017 bei 3,8 %; der Höchststand nach der Wiedervereinigung waren 11,2 % im Juni 2005), doch die vorhandenen Arbeitsverhältnisse sind oft befristet, nicht selten prekär. Der Lohn ist keine zuverlässige Einkommensquelle mehr. Oft muss er durch staatliche Leistungen aufgestockt werden. Was umso frustrierender ist, wenn wir bedenken, wie viel wir arbeiten. Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens damit, einer Lohnarbeit nachzugehen: 40 Stunden die Woche, 175 Stunden im Monat, 2100 Stunden im Jahr, abzüglich Urlaub, versteht sich.

Ich bin mein Job – oder?

Dazu kommt, dass ich mir die Frage stelle: Wie weit wollen wir uns durch unsere Arbeit definieren lassen? Es ist eine der ersten Fragen nach dem Kennenlernen: „Und, was machst du so?“ Nicht: „Wie war deine Kindheit? Welche Musik magst du? Was fasziniert dich am Leben?“ Wir haben Schubladen für alles – und jeden Job. Es ist schwer, daran vorbeizusehen. Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Job – das sind die ersten Dinge, die wir einer Person zuordnen und die ihr Wesen für uns fortan bestimmen. Unsere Arbeit stiftet also Identität.

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Ernährung

Genusst, wie: Warum Nüsse einweichen eine gute Idee ist

Wie wir den Nährwert von Nüssen erhöhen
Nüsse sind gesunde Fettlieferanten.
Nüsse sind gesunde Fettlieferanten.
Bild von Kovbaskina, Pixabay.

Wer ketogen oder kohlenhydratarm lebt, liebt Nüsse: Sie sind ein fettreicher Snack, haben fast keine Kohlenhydrate, liefern uns wichtiges Eiweiß und viele Mineralstoffe. Doch halt! Tun sie das wirklich? Nüsse enthalten, wie alle Samen, Enzymhemmer und Phytinsäure. Die Enzymhemmer verhindern, dass der Samen zu keimen beginnt, bevor er ideale Wachstumsbedingungen hat. Und die Phytinsäure sorgt dafür, dass die zukünftige Pflanze – denn nichts anderes soll ja später aus dem Samen, dem Korn, der Bohne, der Nuss werden – alles hat, was sie braucht.

Daher bindet Phytinsäure fleißig allerhand Stoffe, die wir gerne hätten: Calcium, Magnesium, Eisen, Zink. Und zwar so effizient, dass wir beim Verdauen der Nuss nicht an diese Stoffe herankommen. Und es kommt noch gemeiner: Die Phytinsäure begnügt sich nicht damit, die Mineralstoffe der Nuss zu binden – nein, alles, was wir zur gleichen Zeit essen, wird seiner Mineralstoffe beraubt (abhängig von der Menge an aufgenommener Phytinsäure, versteht sich). Weiterlesen „Genusst, wie: Warum Nüsse einweichen eine gute Idee ist“

Ernährung

Liebe Grüße von Dörrte

Warum ein Dörrgerät so ungemein praktisch ist

Ursprünglich habe ich mir mein Dörrgerät zugelegt, um Nüsse zu trocken nach dem Einweichen. Dank Einfach Dörren und Trocken von Michelle Keog (Ulmer) habe ich viele weitere tolle Ideen entdeckt, die kleine Summmaschine zu nutzen. Ich habe sie liebevoll Dörrte getauft (auch deshalb, weil mein Liebster das Wort Dörrgerät aus mir unerfindlichen Gründen nicht ausstehen kann).

Sie hat 5 höhenverstellbare Etagen (3 cm und 5 cm), eine stufenlose Temperaturregelung von 35 bis 70 Grad sowie eine Zeitschaltuhr. Mehr brauche ich nicht für meine Dörrprojekte. Weiterlesen „Liebe Grüße von Dörrte“